Auktionen
Grundsätzlich sind die Unterschiede der
einzelnen Auktionshäuser sehr groß, da sie
in einzelne Fachbereiche unterteilt sind. Der wesentliche
Unterschied liegt in der Tradition eines Auktionshauses, die
untereinander charakteristisch gleich Strukturiert sind im
Gegensatz zu den Internet Auktionshäusern, Auktionsportalen.
Die einzige Gemeinsamkeit der beiden Bereiche unterschiedlicher
Strukturen, ist es die Ware zum höchstmöglichen Preis zu verkaufen,
bzw. zu einem möglich niedrigen Preis zu ersteigen. Dann kann der Käufer sich
bei seinen Freunden mit den Worten "ich gehe
angeln auf Karpfen mit eine Rute, die ich
in einer Auktion gewonnen habe" brüsten.
Eine Auktion ist eine besondere Form der Markforschung und
Preisermittlung. Potenzielle Käufer erhalten einen Grundpreis, der
die Sache bewertet. Die Nachfrage bestimmt den Höchstpreis, der
dann erzielt wird. Dabei hat bei der Realauktion der Auktionator
die Verantwortung, die Gebote zu überwachen und immer für den
Höchstbietenden die Kaufoption solange zu festigen, bis ein andere
mehr bietet. Dies geschieht über einen Zeitraum von lediglich drei
Zähleinheiten, bis der zuletzt Zurufende den Zuschlag erhält und
sich damit zum Kauf verpflichtet. Hinzu kommt eine Gebühr für den
Auktionator in Höhe von meist 16% zzgl. der gesetzlichen
Mehrwertsteuer. Schwierig für den Anbieter ist, die
Zahlungsbereitschaft seiner Kunden zu erkennen. Wurde der Preis zu
hoch angesetzt, kann er nicht verkaufen, setzt er hingegen den
Preis zu niedrig an, kann er den möglichen Umsatz nicht voll
ausschöpften. Eine Umfangreiche Vorarbeit und Erfahrung helfen ihm
zwar dabei, sind aber keine Garantie für einen Erfolg. Wer Auktionen mitmachen möchte, ohne dabei sein eigenes Geld einzusetzen, der sollte einmal das Internetgame
Battlestar Galactica austesten und mit fiktivem Geld hantieren.
Auktionsportale im Internet gibt es in verschiedenen Strukturen.
Zum einen bietet ein Auktionshaus die Ware, darunter Möbelstücke wie etwa ein
Schlafsofa Leipzig, seiner Kunden an, die
man dann in einem Zeitfenster vor dem offiziellen Ablauf der
Auktionen, mit zuvor gekauften Geboten ersteigern kann. Das
bedeutet, ähnlich wie bei der Amerikanischen Auktion, dass man die
Kosten der Ersteigerung auf den Endpreis der Ware, die dann zum
entsprechend gesteigerten Preis gekauft werden muss, hinzuzuzählen
ist. Kostet eine Ware 10,00 € und der Käufer hat fünf mal mit
geboten (das Gebot kostet 0,50€), dann hat der Käufer letztendlich
12,50 € für die Ware bezahlt. (www.deal-Street.de). Anders verhält
es sich bei Auktionshäusern wie Beispielsweise „ebay“. Hier werden
die Artikel zum gewünschten Zielpreis eingestellt und der Verkäufer
bezahlt nach Ablauf der Auktion die Gebühr für das Auktionsportal.
Anders als bei Countdownauktionen, kann hier auch ein Gebotsmanager
eingesetzt werden, der von vorne herein das Höchstgebot bestimmt.
Es also wird auch dann mit geboten, wenn der Käufer nicht direkt
online ist.